Pepperjam

Dein Hund versteckt seinen Schmerz! 5 Tricks, um ihn zu verstehen

Stell dir vor dein Haustier leidet und du merkst es nicht. Eine schlimme Vorstellung, oder? Mach dir keine Vorwürfe, die Körpersprache deines Haustieres zu lesen und frühzeitig zu erkennen, dass etwas nicht stimmt, ist garnicht so einfach.

Nicht viele Menschen wissen, dass Hunde sozusagen von Natur aus Helden sind – das bedeutet, dass es Teil ihres natürlichen Verhaltens ist, ihren Schmerz zu verstecken. Man muss schon genau hinsehen und sie beobachten um zu bemerken, dass etwas nicht stimmt. Aber es ist möglich!

 

Not many people know that dogs are “eroes by nature”, meaning they hide their pain as part of their behavioral norm. But, most of the time, serious pain is something that can be detected with just a closer look and a dash of awareness.

Starten wir ganz von Anfang…

Schmerz ist ein unangenehmes Gefühl und fast immer ein Indikator, dass etwas nicht so ganz stimmt. Es ist jedoch auch ein Warnsignal auf das reagiert werden kann. Schmerzen können ganz unterschiedlicher Natur sein – dumpf, stechend, pochend, juckend…die Arten Schmerz zu beschreiben sind vielfältig. Wissenschaftliche Betrachtungsweisen definieren Schmerz als sowohl eine subjektive Wahrnehmung als auch einen objektiver Zustand, bei dem neuronale Signale der peripheren Nervenphasern an das Gehirn gesendet werden. Schmerzen können verschiedene körperliche Symptome, wie zum Beispiel Übelkeit, Schwindel oder auch generelle Angeschlagenheit hervorrufen.

Schmerzkategorien

Schmerzen werden generell in zwei Kategorien eingeteilt: Akute und chronische.

Akute Schmerzen sind im Allgemeinen intensiv und von relativ kurzer Dauer. Sie sind eine Reaktion des Körpers auf eine Verletzung oder beispielsweise einen Gewebeschaden. Chronische Schmerzen hingegen treten über einen weitaus längeren Zeitraum auf als akute. Diese sind oft nicht ganz so einfach zu behandeln und der Heilungsprozess ist langwierig. Chronische Schmerzen können im  ganzen Spektrum der Schmerzempfindungen auftreten, von milden bis starken, kontinuierlichen (Beispielsweise bei Arthritis) oder nur temporal (Migräne).

Wie kann ich erkennen, ob mein Hund Schmerzen hat, wenn er diese versteckt?

Gute Frage! In diesem Abschnitt geben wir Dir einige schnelle Tipps & Tricks zum Erkennen von Schmerzen und stellen einige Behandlungsmöglichkeiten vor.

Energiemangel

Trägheit und Lethargisches Verhalten kann ein klarer Hinweis sein, dass dein Hund Schmerzen hat oder unter anderen Gesundheitlichen Problemen leidet. Normalerweise ein ständig geladenes Energiebündel, liegt dein Hund nun nur noch starr auf seinem Platz? Die Wahrscheinlichkeiten, dass er Schmerzen hat sind groß!

 

Schwellungen / Entzündungen

Du musst kein ausgebildeter Tierarzt sein, um Schwellungen oder Entzündungen am Körper deines Haustieres zu bemerken. Wenn du abnormale Verfärbungen der Haut oder merkwürdig große Schwellungen an den Gelenken entdeckst, ist dies höchstwahrscheinlich eine Schmerzquelle.

Beißen und aggressives Verhalten

Aggressives Verhalten gegenüber Menschen oder anderen Hunden, Schnappen oder sogar Wundbeißen der eigenen Haut kann ein Zeichen für Schmerzen oder Unbehagen sein. Wenn ein Hund leidet, ist es sehr wahrscheinlich, dass er Dich nicht in seine Nähe lassen möchte und auf Nähe aggressiv reagiert.

Die Augen lügen nicht

Ein häufiges Anzeichen, dass dein Hund Schmerzen hat, sind blutunterlaufene Augen oder erweiterte Pupillen. Schau ihm tief in die Augen, so kannst du vielleicht Schmerzspuren erkennen und herausfinden, was er wirklich fühlt.

Der Körper erzählt eine Geschichte

Die Deutung der Körpersprache eines Hundes ist eine bekannte und effektive Weise um mehr über sein Wohlbefinden zu erfahren. Er läuft gebückt oder sein Schwanz ist ständig zwischen den Beinen eingezogen? Er versucht ganz wahrscheinlich wichtige Informationen über seinen Gesundheitszustand zu verstecken.

Was kann ich tun?

Es stehen verschiedene Möglichkeiten offen, die Schmerzen deines pelzigen Freundes zu lindern. Steroide, NSAIDS (nichtsteroidale Antiphlogistika), Opioide, Nutrazeutika und natürlich ganzheitliche Alternativen. Wie bei allen Medikamenten (und insbesondere bei NSAR wie vielen der schmerzlindernden “Arthritis-Medikamente”) kann es jedoch gelegentlich zu Nebenwirkungen kommen. Diese Reaktionen variieren von subtilen bis hin zu schwerwiegenden.

Eine Alternative zu diesen bieten homöopathische Mittel. Studien und Studienergebnisse der letzten Jahre haben dazu geführt, dass ganzheitliche Alternativen zu etablierten und beliebten Optionen werden konnten.

Eine dieser Möglichkeiten ist beispielsweise CBD. Bei Chronischen Schmerzen, wie z.B. entzündlichen oder neuropathischen Schmerzen ist es sehr wahrscheinlich, dass nicht nur die körperlichen Funktionen beeinträchtigt werden. Sie sind in der Regel mit hohen emotionalen Kosten verbunden. Genauso wie wir dies nicht für uns selbst wollen, möchten wir unsere Haustiere auch davor schützen!

 

Mehrere klinische Studien der letzten Jahre konnten die analgetischen Wirkungen von Cannabinoiden (CBD-Verbindungen) bei Menschen belegen – es liegt nah, dass diese auch für Hunde hochwirksam sein können. Untersucht wurde die Wirkung auf Schmerzen im Zusammenhang mit Diabetes, Chemotherapien, Multipler Sklerose, Fibromyalgie und Arthritis. Diese natürlichen Verbindungen wurden als vergleichsweise sicher eingestuft und wiesen geringe Nebenwirkungen auf ( Nebenwirkunge die auftraten, verschwanden wieder, sobald die Anwendung eingestellt wurde ). Bei akuten Schmerzen, wie beispielsweise Zahnschmerzen oder postoperativen Schmerzen waren Cannabinoide jedoch wenig effektiv und können bei eben diesen keine passende Alternative zu herkömmlichen Methoden bieten.

Was sollte ich NICHT tun?

Du solltest deinem Hund in keinem Fall rezeptfreie Medikamente für Menschen verabreichen. Dies können höchstwahrscheinlich mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen.

Jetzt, da Du die Werkzeuge und das Wissen hast, liegt es an Dir.

Bist du bereit ein gutes Elternteil eines weiteren glücklichen Hundes zu werden?

Wir sind für
dich da

Schreib uns jetzt und wir antworten
dir innerhalb eines Werktages,
oft schon viel schneller




X