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CANNABIDIOL-THERAPIE BEI EPILEPSIE UND KRAMPFANFÄLLEN

Epilepsie ist ein neurologisches Syndrom, das durch wiederkehrende Anfälle gekennzeichnet ist. Im derzeitigen Diskurs wird Epilepsie in zwei Hauptkategorien unterteilt: primäre Epilepsie (idiopathische), wenn keine strukturelle Hirnläsion vorliegt, und, sekundäre, wenn eine strukturelle Läsion vorliegt.

Idiopathische Epilepsie ist eine der häufigsten chronischen auftretenden, neurologischen Erkrankungen bei Haustieren und Menschen. Das Hauptziel der Behandlung besteht darin, die Lebensqualität des Betroffenen zu verbessern. Dies wird erreicht,  indem Häufigkeit, Dauer, Schweregrad der postiktulare Phasen (Phasen nach einem Anfall) und die Gesamtzahl der Anfälle über einen bestimmten Zeitraum zu verringern versucht wird. Wiederholte epileptische Anfälle führen zu zahlreichen negativen Effekten  für das Gehirn das zentrale Nervensystem (ZNS). Es kann zum Beispiel zu Störung der Blut-Hirn-Schranken-Funktion, dem Absterben neuronaler Bereiche oder einer anhaltenden Entzündungen kommen. Seit die Entdeckung und näheren Untersuchung von THC, CBD und des Endocannabinoid Systems Mitte des 20. Jahrhundert wurden einige auf Cannabis basierende Therapien für Epilepsiepatienten entwickelt.

CBD interagiert mit unterschiedlichen, auch nicht-endocannabinoiden-Signalsystemen. Cannabidiol verfügt über eine breite Palette biologischer Wirkungen an unterschiedlichen Orten im Nervensystem. Es fungiert als Gegenspieler in unterschiedlichen Verbindungen: mit CPR55, welches sich in exzitatorischen und inhibitorischen Synapsen befindet, an mehreren TRP-Kationenkanälen (A1, V1-3,V4), am 5-HT1A-Rezeptor, ein Inhibitor der Adenosin-Wiederaufnahme am spannungsabhängigen Anionenkanal 1 (VDAC1) und als Hemmstoff verschiedener spannungsabhängiger Ströme von Natrium-, Kalium-, GABAA-Rezeptoren und anderer Kanäle.

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